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Wer bin ich?

Mein Name ist Pascal Hügli. Geboren wurde ich am 12. Dezember 1990. Nach Abschluss meines Studiums (Bachelor) habe ich einige Praktika absolviert, ehe ich bei einem überschaubaren, unabhängigen Medienhaus als Journalist zu arbeiten begann. Auf diese Weise ist es mir gelungen, meinen Leidenschaften - das Lesen und das Schreiben - auch während meiner Arbeit nachgehen zu können.


Für Interessierte findet sich mein Lebenslauf gleich unten:

Was treibt mich an?

Seit jeher bin ich ein lebhafter und aufgeweckter Geist, der den Dingen auf den Grund zu gehen versucht. Während meines Studiums merkte ich schnell einmal, dass ich zwar einiges lernen durfte, mir gleichzeitig aber auch vieles verborgen blieb. Dass ein Studium vor allem jene Schattenseite mit sich bringen würde, gerade in einer der entscheidendsten Lebensphasen - dem Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter - in einer wohlbehüteten Anstalt vor der schonungslosen Lebensrealität bewahrt zu werden, war mir ansatzweise bewusst. Wie behütet und privilegiert ich während dieser Zeit tatsächlich war, wurde mir erst mit der Beendigung des Studiums wirklich deutlich.

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Doch mir wurde auch klar, dass nicht nur die Gefahr besteht, während der Zeit an der Universität in eine geschützte Parallelwelt abzugleiten, deren Überwindung am Tag X zu Ernüchterung, Ent-täuschung oder gar Erschütterung führt; genauso bedrohlich ist auch das Risiko, nach einem absolvierten Studium das Gefühl zu haben, das Gelbe vom Ei nun erblickt zu haben. Zu glauben, man würde jetzt wissen, wie man das eigene Leben zu gestalten und zu führen hat oder noch verheerender, wie das Leben seiner Mitmenschen zu gestalten und zu führen ist.

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Mit dem Ende des «offiziellen» Studiums beginnt jedoch erst das eigentliche Studium, ergänzt durch die fruchtbare und doch unerbitterliche Komponente der Lebensrealität. Fälschlicherweise, - und ich rede hier aufgrund meiner eigenen Erfahrungen vor allem von den Sozialwissenschaften - suggerieren diese Ausbildungslehrgänge, dass ein Studium der Ausbildung dienen sollte. Ein jeder Auszubildende wird zu einem Ausgebildeten und erreicht somit ein Niveau, auf dem seine Ausbildung eben abgeschlossen ist. Möglichst fertige Lösungen sind das Ziel. In der Konsequenz führt das dann leider vielmehr zu vorgefertigten Antworten und die Ausbildung endet in Verbildung und Einbildung.

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So bin ich zur Überzeugung gelangt, dass der eigentliche Wert eines Studiums – und damit ist in erster Linie eine Lebensaufgabe und kein Lehrgang an einer Universität gemeint – stets mehr Fragen als Antworten liefern sollte. Vor allem das Stellen der richtigen Fragen führt unweigerlich zu Erkenntnisgewinn. Dieser ist nie abschliessend und vollkommen, doch ermöglicht, die Lebensrealität und die Welt, wenn auch nicht zu verstehen, so wenigstens ein bisschen besser zu deuten.

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Den Weg des Erkenntnisstrebens gilt es, kontinuierlich zu gehen. Gerade heute, wo sich die Menschen hinlänglich in der wohl aufgeklärtesten Zeit aller Zeiten wähnen, ist wachsames und ungeschminktes Hinterfragen das Gebot der Stunde. Der eigene Verstand und die eigene Erfahrung bilden dabei die Grundpfeiler dieser Weisung. Allerdings soll vor der Hyperrationalität gewarnt sein. Denn die Welt ist viel zu komplex, als dass wir sie mit widerspruchsloser und rationaler Logik ergründen könnten. Der eigene Verstand sowie die eigene Erfahrung muss daher unweigerlich durch Demut ergänzt werden. Es ist die Demut, sich der eigenen Beschränktheit bewusst zu sein. Zu wissen, dass es etwas gibt, das uns ausmacht, uns beeinflusst und formt und dieses Etwas unsere Verstandes- sowie Wirkungsmacht übersteigt.

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Mit dieser Demut soll das wundersame Muster der Wirklichkeit betrachtet werden – das durch allerlei Paradoxa und Widersprüche gebildet wird –, um darin die Welt und damit die Realität besser zu verstehen. Nicht das Verabsolutieren eines Ausschnitts der Wirklichkeit ist das Ziel, sondern das Schauen der Wahrheit als Ganzes, das keinen Einzelwahrheiten folgt. Der Pfad der Erkenntnis, der niemals endet, die geteilte Liebe zur Wahrheit ergeben sich aus der fruchtbaren Synthese von sich widersprechenden Ideen. Denn die Suche nach Widersprüchen befreit nicht nur von trügerischen Harmonien, sie belebt auch den Geist und nötigt das eigene Denken zu stetiger Besinnung. Denn letzten Endes müssen sich Widersprüche im grösseren Rahmen der Wahrheit überhaupt nicht einmal widersprechen, sie können sich sogar ergänzen. Einem wissensdurstigen Universaldilettanten gleich gilt es, den Bereich der Philosophie, der Soziologie, der Psychologie, der Anthropologie, der Theologie, der Ökonomik und andere Disziplinen auf fruchtbare Halme der Erkenntnis abzugrasen.

Worin begründet sich meine Sicht der Dinge?

Eine der wohl wichtigsten Erkenntnisse für mein Leben entnehme ich der Bibel. Es ist die Tatsache, dass die Grundkonstante allen menschlichen Lebens und Strebens, das Trachten nach Selbstgerechtigkeit ist. Die Selbstgerechtigkeit beschreibt meiner Ansicht nach das Verlangen, in sich, in seiner eigenen Person und in seinem eigenen Verstand das absolute Mass der Dinge zu sehen. Der Mensch kann alles sein, alles schaffen und alles wissen. Selbstgerecht ist die Haltung, die glaubt, dass dem Menschen alles möglich ist und ihm keine Begrenzungen auferlegt sind, solange er sich nur genügend stark anstrengt und es selber versucht.

 

In der Bibel ist diese allen menschlichen Belangen zugrunde liegende Realität archetypisch im Bild der menschlichen Sündhaftigkeit zusammengefasst und zugleich auch beschrieben. Der Mensch wird mit dem Eintritt in sein Leben als Sünder geboren. Diese Sünde ist auf die Rebellion des ersten Menschen – der Archetypus der Menschheit – gegen Gott zurückzuführen. Das Leben, welches ein Mensch nun auf dieser Erde lebt, steht gewissermassen für den Versuch, dieser Sündhaftigkeit zu entfliehen. Wer dies aus seiner eigenen Kraft zu schaffen versucht, glaubt, dass es dem Menschen selbst möglich sein muss, die Befreiung aus der Sündhaftigkeit, sprich die Gunst des gerechten Gottes, zu erlangen.

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Wie die Bibel jedoch unmissverständlich festhält, schafft es kein Mensch, selbst gerecht zu werden. Wer sich auf seine Selbstgerechtigkeit verlässt, anstatt die eigene wesenseigene Unzulänglichkeit anzuerkennen und sich auf die unverdiente, jedoch aus Gnade zustehende Gerechtigkeit des Erlösers zu vertrauen, muss zwangsläufig scheitern. Erst durch die Gerechtigkeit von Yeshua Hamashiach, dem Sohn Gottes, ist die Erlösung von der Sünde sicher.

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Mit seinem Gnadengeschenk erlöst einen Jesus Christus von sich selber, was erst den Weg in die wahrhaftige Freiheit ebnet. Wer sich auf die Gerechtigkeit Jesu Christ und nicht auf seine eigene Selbstgerechtigkeit verlässt, pflegt wahre Demut, weiss um seine eigene Beschränktheit und insbesondere auch um die Begrenztheit seines eigenen Verstandes. Gleichzeitig wirkt diese Verankerung jedoch beflügelnd und schafft die Möglichkeit, in allem das rechte Mass zu finden.

Kontaktmöglichkeit

Pascal Hügli
embracingparadoxes@gmail.com

+41 79 852 69 93

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